Das Justizministerium untersucht laut Reuters mögliche Wettbewerbsfolgen der 12,9-Milliarden-Übernahme.
Von Moschti-Redaktion · KI-generiert · 1. November 2026 · 14:30 UhrMit KI erstellt
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KI-generiertes Symbolbild
Justizgebäude mit klassischen Säulen im Vordergrund. KI-generiertes Symbolbild
Das US-Justizministerium (DOJ) nimmt Nvidias geplante Übernahme der KI-Plattform Hugging Face genauer unter die Lupe. Das berichtete Reuters am 28. Oktober unter Berufung auf zwei informierte Personen; CNBC und heise online griffen die Meldung auf. Nvidia hatte den Kauf für 12,93 Milliarden US-Dollar im September angekündigt. Der Abschluss ist vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen für das erste Halbjahr 2027 geplant.
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Im Mittelpunkt steht laut Reuters die Frage, ob Nvidia durch die Kontrolle über einen der wichtigsten Verbreitungswege für offene KI-Modelle seine ohnehin starke Marktposition bei KI-Chips ausweiten und Konkurrenten benachteiligen könnte. CNBC bestätigte die Untersuchung mit einer eigenen Quelle. Laut Nvidia nutzen mehr als 18 Millionen Menschen und über 200.000 Unternehmen die Plattform. heise berichtet, dass das DOJ zudem frühere Nvidia-Geschäfte prüft, etwa den Deal mit dem Chip-Startup Groq. Konkrete Kartellrechtsverstöße sind bislang nicht nachgewiesen.
Für Entwicklerteams in Europa, die auf Hugging Face als neutrale Plattform setzen, ist die Frage nach künftiger Unabhängigkeit und Zugangsbedingungen relevant.
Einordnung: Was heißt das für Sie?
Dass Wettbewerbshüter hier genau hinschauen, ist richtig. Eine offene Modell-Plattform im Besitz des dominierenden Chip-Lieferanten wirft Fragen auf, die über eine reine Umsatzbetrachtung hinausgehen.
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