Die Universität Leipzig kämpft mit den Folgen eines Cyberangriffs. Wie heise online und der MDR berichten, sind zahlreiche IT-Dienste auch Tage nach dem Vorfall nicht erreichbar. Die Hochschule hatte am Mittwoch, 28. Oktober, vorsorglich sämtliche Angebote mit Internetverbindung vom Netz genommen, um weiteren Schaden zu verhindern. Betroffen sind unter anderem das E-Mail-System und verschiedene digitale Plattformen; der MDR nennt etwa das Studierendenportal AlmaWeb und die Lernplattform Moodle.
Die Universität hat einen Krisenstab unter Leitung der Rektorin eingerichtet. Mitarbeitende des Universitätsrechenzentrums analysieren den Vorfall, zusätzlich wurde ein IT-Notfalldienstleister eingeschaltet. Die zuständigen Behörden sind informiert. Welche Auswirkungen der Angriff auf gespeicherte Daten hat und auf welchem Weg die Angreifer eindringen konnten, ist laut heise noch unklar; einen Datenabfluss hat die Universität bislang nicht bestätigt.
Um Studierende und Beschäftigte zu informieren, richtete die Uni eine Ersatz-Webseite mit FAQ ein. Präsenzveranstaltungen finden weiter statt, digitale Lehrveranstaltungen können verschoben oder auf externe Server ausgelagert werden. Nach MDR-Angaben bleiben die Systeme auch über das Wochenende offline; wann der reguläre Betrieb wieder aufgenommen wird, ist offen.



