Oracle erweitert seine Cloud-Unternehmenssoftware Fusion für Finanzen, Personal und Lieferketten um KI-Assistenten. Auf der Oracle AI World in Las Vegas stellte das Unternehmen laut heise online Fusion Companion und Fusion Agentic Home vor. Beschäftigte sollen Geschäftsziele in natürlicher Sprache formulieren; die Software wählt daraus die nötigen Transaktionen, Abläufe, Freigaben und Agenten aus und koordiniert deren Ausführung. Der Zugriff ist auch über KI-Anwendungen wie ChatGPT vorgesehen.
Bestehende Identitäts-, Berechtigungs- und Freigaberegeln sollen dabei erhalten bleiben. Unternehmen sollen festlegen können, innerhalb welcher Berechtigungen und Risikogrenzen die Anwendungen handeln. Abgerechnet wird über sogenannte AI Units zu einem rechnerischen Listenpreis von einem US-Cent pro Einheit. Teile des Funktionsumfangs von Companion und Agentic Home sollen laut Ankündigung erst künftig nutzbar sein; einen konkreten Einführungsplan nennt Oracle nicht.
Parallel stellte Oracle die Deep Trust AI Architecture vor. Sie soll Sicherheits- und Geschäftsregeln direkt in der Datenbank durchsetzen – unabhängig davon, ob eine klassische Anwendung oder ein KI-Agent zugreift, etwa über einen MCP-Server. heise beschreibt das Problem dahinter: Regeln, die nur in einer Anwendung stecken, greifen nicht, wenn ein Agent diese Anwendung umgeht. Mit SQL Assertions sollen etwa Ausgaben über dem Limit eines Mitarbeiters gar nicht erst in die Datenbank gelangen.



