S&P Global Ratings hat den Ausblick für Meta Platforms am Freitag von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt. Das Rating selbst bleibt bei AA−.

Die Begründung

S&P verweist auf die Unsicherheit, wie lange Metas Investitionen hoch bleiben und der freie Cashflow negativ ist. Meta hatte für das laufende Jahr Investitionen von 135 bis 145 Milliarden US-Dollar angekündigt und im dritten Quartal erstmals einen negativen freien Cashflow von rund 2,1 Milliarden Dollar ausgewiesen. Die Verschuldungsquote könnte schon 2027 über das Einfache steigen, nach etwa 0,1 im Jahr 2025.

Die Agentur hält Metas Möglichkeiten, KI zu Geld zu machen, für begrenzter als die der Konkurrenz. Meta widersprach laut CNBC und teilte mit, man sehe erhebliche Chancen und ein sehr starkes Kreditprofil.

Einordnung

Laut CNBC beendete die Meta-Aktie den Oktober mit einem Minus von 15 Prozent. Der Konzern will zudem rund 95 Milliarden Dollar über Aktienverkäufe einsammeln.